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Pressestimmen

Polizei erwischt betrunkenen Verkehrsrowdy

 

Verlorenes Kennzeichen überführt den 25-Jährigen.

 

Stralsund - Unfallflucht, Verkehrs­gefährdung, Fahren ohne Führer­schein und unter Alkoholeinfluss: Die Liste der Delikte ist lang, für die sich ein 25-Jähriger jetzt verant­worten muss. Der Mann war nach Angaben von Dietmar Grotzky, Leiter des Polizeihauptreviers Stralsund, einem Polizisten außer Dienst am späten Donnerstagabend in der Langenstraße eigentlich nur aufgefallen, weil er beim Einparken den Motor seines Opels immer wieder aufheu­len ließ. Dann sah der Beamte, dass das Fahrzeug im Frontbereich stark be­schädigt war. Auch das vordere Kennzeichen fehlte. Er informierte seine Kollegen im Hauptrevier in der Böttcherstraße, die kurz darauf an Ort und Stelle eintrafen. Nahezu zeitgleich stellte eine an­dere Streife der Polizei auf der Greifswalder Chaussee unter der Brücke des Rügenzubringers fest, dass offenbar ein Fahrzeug gegen einen Mast der Lichtsignalanlage gefahren war. An der Unfallstelle lag zudem ein Nummernschild. Schnell wurde klar, dass es zu dem beschädigten Opel in der Langenstraße gehörte. Inzwischen hatten die Beamten bei dem 25-jährigen Fahrer, der nicht im Besitz eines Führerscheins war, einen Atemalkoholwert von 1,34 Promille gemessen. Darüber hinaus meldete sich eine Frau, die von dem Opel in der Langenstraße fast angefahren wurde. Zudem stellte sich heraus, dass gegen einen Bekannten des Opel­fahrers, der sich in der Wohnung des 25-Jährigen in der Langenstraße aufhielt, in Niedersachsen ein Haftbefehl vorlag, den er durch Zahlung von 500 Euro hätte ausset­zen können. Über die nötige Sum­me verfügte er jedoch nicht. Bei der folgenden Festnahme wehrte er sich, konnte dann aber überwältigt und in die Justizvollzugsanstalt

überführt werden. jpw